Seminar Program of AMMM


The AMMM participants will be offered a web seminar program in which various aspects of 3D printing will be discussed in depth. 

Selective Laser Melting for the Production of Certified Medical Devices

Philip Oris, Director of Business Development Medical & Dental, SLM Solutions Group AG


Philip Oris is Director of Business Development Medical & Dental, SLM Solutions Group AG, He holds Master Degrees in Biomedical Engineering Postgraduate, KU Leuven (Belgium)and Mechanical Engineering, KU Leuven Campus Group T (Belgium). Since 2016 Philip Oris is responsible for business development for the healthcare markets at SLM Solutions. The company headquartered in Lübeck (Germany) is a leading provider of metal additive manufacturing equipment and services. Prior to joining SLM Solutions Philip worked as sales manager for minimally invasive surgery equipment for two market leading companies, and as expatriate general manager for additive manufacturing software and services for a market leading company. Philip has been active in additive manufacturing for the healthcare market for 14 years.

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Computertomographie zur zerstörungsfreien Prüfung von AM Bauteilen - Chancen und Grenzen

Lennart Schulenburg, Commercial Director, VisiConsult X-ray Systems & Solutions GmbH

Abstract: Das Verfahren der additiven Fertigung (AM) hat sich aus den Forschungslaboren der Universitäten zu einem ernst zu nehmenden Verfahren für die Produktion von Bauteilen mit anspruchsvoller Bauteilgeometrie entwickelt und ist somit in der Produktion angekommen. Auf Grund der Fertigungsweise haben sich neue Herausforderungen bezüglich der Prozesskontrolle, Qualitätssicherung sowie Oberflächenbearbeitung ergeben, bei deren Lösung die Computertomographie (CT) als Sensor einen wertvollen Beitrag liefern kann. Am Beispiel von additiv im L-PBF-Prozess aus Chrom-Nickel-Stahl WNr. 1.4404 hergestellten Düsen zum Laserbohren, deren Oberfläche mittels Hirtisieren nachbearbeitet wurde, werden Möglichkeiten und Grenzen der CT exemplarisch erläutert. Neben den schon bekannten Problematiken wie Poren, Delaminationen, Fügefehler, Einschlüsse und verbleibende Stützstrukturen im Inneren, werden Themen wie z.B. die Sicherstellung einer ausreichenden Wandstärke, Messung der Oberflächenrauheit und darüber hinaus Geometrierichtigkeit und Maßhaltigkeit der gefertigten Bauteile in der Anwendung immer wichtiger.

Als Grenzen sind Durchstrahlbarkeit der Bauteile, die erreichbare Auflösung und die dadurch entstehenden Beschränkungen der Bauteilgröße, sowie der Zeitbedarf zu nennen. Diesen stehen als Chancen die Qualitätskontrolle im Verbund mit der Überprüfung von Maßhaltigkeit und Geometrierichtigkeit, die Erfassung realer Oberflächen- und Volumendaten für FEM basierte Simulationen, die Optimierung des Designs und des Produktionsprozesses während der Entwicklungsphase gegenüber. Darüber hinaus sind noch die Bauteilqualifizierung, die Nachverfolgbarkeit und des Thema digitaler Zwilling zu nennen.
 


Lennart Schulenburg ist Branchenvisionär und kaufmännischer Leiter beim Röntgeninnovator VisiConsult. Er initiiert erfolgreich aufschlussreiche Kooperationsforschungen und spricht regelmäßig auf Branchenveranstaltungen über die neuesten Trends und Innovationen. Sein Motto "Es ist nie ein Problem, sondern eine Herausforderung" unterstreicht deutlich seine Begeisterung. Vor 30 Jahren wurde VisiConsult von seinem Vater gegründet und entwickelt kontinuierlich neue Röntgenlösungen, um den Röntgenbedarf in den Märkten zerstörungsfreie Tests, Sicherheit und Elektronik zu decken.

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Bionik: Mehr als nur Design - Zukunftsfähige Wertschöpfung durch Additive Fertigung

Mirja Mente, Vertriebsleitung Süd, Bionic Production GmbH

Abstract: Wer den 3D-Druck nachhaltig und gewinnbringend einsetzen möchte, muss sehr früh im Prozess „additiv denken“. Durch einen ganzheitlichen Ansatz lassen sich so Produkt- und Supply-Chains digitalisieren und transformieren. Gerade der Mittelstand kann von der disruptiven Innovationskraft der Natur profitieren und die Effizienz und den Kundennutzen von Produkten steigern. In diesem Vortrag zeigen wir Ihnen wo bionische Wertschöpfung beginnt und welche Potentiale dadurch in der Prozess- und Produktoptimierung zur Verfügung stehen.
 


Mirja Mente studierte in Hamburg und Hannover Mathematik mit Nebenfach Maschinenbau. Nach erfolgreichem Bachelor- und Masterabschluss arbeitete sie unter anderem als Projektingenieurin mit dem Schwerpunkt Entwicklung von Optimierungsstrategien zur Anwendung in der Prozesssimulationssoftware zur Berechnung von Umform- und mechanischen Fügeverfahren. Anschließend war sie Sales Consultant für eine Prozesssimulationssoftware in der metallbasierten additiven Fertigung.

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Optimale Materialauswahl für jeden Anwendungsfall

Julian Milling, Application Engineer, IGO3D GmbH

Abstract: Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Materialien, die für die additive Fertigung geeignet sind. Häufig entsteht zu Beginn die Herausforderung sich eine Übersicht über eine Vielzahl von Materialen zu verschaffen sowie herauszufiltern welches optimal zu der jeweiligen individuellen Applikation passt.
Wir helfen Ihnen dabei ein umfassendes Verständnis dafür zu entwickeln, welches Material für welche Anwendung geeignet ist und welche Druckeinstellungen notwendig sind um optimale Ergebnisse zu erzielen. Verstehen Sie die Eigenschaften von Polymeren und entdecken Sie, welche Materialkombinationen möglich sind.
 


  • M. Sc. Julian Milling
  • Master Wirtschaftsingenieur TU Dresden
  • 2 Jahre Forschung am Fraunhofer IWS in Dresden
    • Parameterstudien FFF-Druck
    • Funktionsintegration FFF-Bauteilen
    • Bewertungsverfahren für Vergleich additiver Fertigungstechnologien
  • Seit 2019 Application Engineer bei IGO3D
    • Durchführung von Trainings und Webniaren
    • Beratung bei Technologie- und Anlagenauswahl
    • Identifikation und Umsetzung von Anwendungen im Bereich 3D-Druck

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Enabling mass personalisation

Pieter Slagmolen, Materialise GmbH

Abstract: Personalisation is quickly becoming a customer expectation in many industries. Driven by digitization, companies are increasingly offering personalised solutions, tailored to the user in form, fit or function. In healthcare, personalisation is driven by the desire to address unmet clinical needs and the will to tackle the massive challenges that the healthcare system is facing. Medical device treatments can leverage technological innovations in 3D printing, artificial intelligence or mixed reality to further advance their level of personalisation and clinical implementations of these technologies in personalised planning, surgical guidance or implants are becoming widely available. With targeted investments in infrastructure, software, knowledge and partnerships, personalisation can be made accessible to all patients, driven by the creation of cost-effective solutions that provide a better answer to current or future clinical challenges.


Pieter Slagmolen is a passionate healthcare innovator, driven to create clinical value for patients and caregivers by addressing meaningful applications with 3D technology. After obtaining his engineering degree and PhD on medical image processing at KU Leuven, he became committed to the mission of Materialise to create a better and healthier world. There, he introduced solutions to help hospitals around the world with running a certified point-of-care 3D printing activity. Today, Pieter is one of the drivers for innovation in the medical team at Materialise, aiming to make mass personalisation in healthcare a reality by following customer-centric design strategies in collaboration with clinical and technology experts and partners.

Methoden für den Einstieg in den 3D-Druck

Daniel Schöder, EOS GmbH Electro Optical Systems

Abstract: In diesem Webseminar erfahren Sie alles für einen erfolgreichen Einstieg in die additive Fertigung: Wie wähle ich Bauteile aus? Wie konstruiere ich Bauteile um? Welcher Mehrwert lässt sich generieren und wo können Kosten gespart werden?  


Herr Daniel Schröder ist Maschinenbauingenieur und seit 5 Jahren im Bereich der additiven Fertigung tätig. Seit 3 Jahren ist Herr Schröder bei der EOS GmbH als Application Development Consultant beschäftigt. Hier ist er verantwortlich für die SLS-Fertigung. Zudem hat Herr Schröder bereits zahlreiche Workshops zu Themen wie Bauteilfindung oder Konstruktion für das SLS-Verfahren in Industrieunternehmen durchgeführt.

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Post Processing of L-PDF-M Parts

Maximilian Kluge, Fraunhofer IAPT

Abstract: "Complexity for free" - Dieses Versprechen der additiven Produktion stellt für die Nacharbeit von AM-Bauteilen eine der größten Herausforderungen dar. Dies gilt erst recht, da die Oberflächennachbearbeitung, ebenso wie der Fertigungsprozess selbst, einen erheblichen Einfluss auf die Qualität des Fertigteils hat. Nur wer die Vor- und Nachteile der zahlreichen Bearbeitungsverfahren hinsichtlich der Anwendung auf AM Bauteile kennt, kann diese auch gezielt einsetzen und schon beim Bauteildesign berücksichtigen. Hierbei spielen nicht nur die erreichbaren Oberflächenqualitäten oder die Wirtschaftlichkeit, sondern auch die Auswirkungen auf die mechanischen Eigenschaften eine entscheidende Rolle. In mehreren Studien hat das Fraunhofer IAPT daher speziell die Nachbearbeitung von komplexen AM Bauteilen untersucht und stellt nun anwendungsnahe Entscheidungshilfen zur Verfügung, um so die Industrialisierung der additiven Produktion weiter voranzutreiben.


Als Leiter der Fachgruppe Materials and Finish beschäftigt sich Herr Kluge seit nunmehr 5 Jahren am Standort Hamburg mit der Optimierung neuer Legierungen und der Nacharbeit von L-PBF-Bauteilen. Angefangen mit einem wirtschaftsingenieurwissenschaftlichen Studium an der Leuhana Universität in Lüneburg, folgte der Einstieg in die additive Fertigung über das Laser Zentrum Nord und folgend über die Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Laser- und Anlagensystemtechnik der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Besonders im Fokus der letzten beiden Jahre standen für ihn die Untersuchung von Methoden zur Nacharbeit von komplexen, additiv gefertigten Bauteilen und das Ziel kundenorientierte Lösungen zur Realisierung von AM-Applikationen im Sinne einer optimierten Nacharbeit zu entwickeln.

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